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Diözesan-Caritasverband

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Manuela Röttgen
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Erzbistum Köln - Generalvikariat

Hauptabteilung Seelsorge
Abteilung Bildung und Dialog

Prävention im Erzbistum Köln


Marzellenstr. 32
50668 Köln


praevention@erzbistum-koeln.de

Herzlich willkommen!

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Koordinationsstelle für Prävention im Erzbistum Köln!

Kultur der Achtsamkeit

Seit bekannt werden der Missbrauchsfälle im Jahr 2010 hat die katholische Kirche die Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt intensiviert.

Durch die 2013 überarbeiteten Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch und die Rahmenordnung Prävention der Deutschen Bischofskonferenz ist für die katholische Kirche in Deutschland eine einheitliche Grundlage geschaffen worden. Diese wird stetig weiterentwickelt.

Prävention sexualisierter Gewalt ist zum integralen Bestandteil der kirchlichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen geworden.

Aktuelles

Einreichung des Institutionellen Schutzkonzeptes

Bitte reichen Sie Ihr Schutzkonzept in digitaler Form als pdf.Datei ein an praevention@erzbistum-koeln.de

Neuauflage 2018 der Handreichung „Augen auf – hinsehen und schützen. Informationen zur Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen“

 

Neben einer grundlegenden grafischen Überarbeitung sowie der Aktualisierung der Verfahrenswege im Verdachtsfall, ist in dieser Neuauflage auch das Thema „Kinderschutz in digitalen Medien“ aufgenommen worden.

 

Mehr

Schreiben von Papst Franziskus

 

Reaktion des Papstes auf den Bericht über den sexuellen Missbrauch durch Priester im US-Bundesstaat Pennsylvania

 

Unter dem Eindruck des Berichts über den sexuellen Missbrauch durch Priester im US-Bundesstaat Pennsylvania hat Papst Franziskus am 20.08.2018 ein Schreiben an das Volk Gottes verfasst.

Auf den Seiten 13-16 des zum Download stehenden Bulletins aus dem Vatikan finden Sie die deutsche Übersetzung.

 

„Wenn wir auf die Vergangenheit blicken, ist es nie genug, was wir tun, wenn wir um Verzeihung bitten und versuchen, den entstandenen Schaden wiedergutzumachen. Schauen wir in die Zukunft, so wird es nie zu wenig sein, was wir tun können, um eine Kultur ins Leben zu rufen, die in der Lage ist, dass sich solche Situationen nicht nur nicht wiederholen, sondern auch keinen Raum finden, wo sie versteckt überleben könnten.“

 

Papst Franziskus ordnet die im Bericht dargestellten Taten als „sexuellen sowie Macht- und Gewissensmissbrauch“ ein und benennt das Versagen der Gemeinschaft der Kirche, die betroffenen Minderjährigen vernachlässigt und allein gelassen zu haben. „Der Schmerz dieser Opfer ist eine Klage (…), die aber für lange Zeit nicht beachtet, versteckt und zum Schweigen gebracht wurde.“

 

Er betont mit Nachdruck die dringende Verantwortung, noch einmal die Anstrengung zum Schutz der anvertrauten Minderjährigen sowie von schutz- oder hilfebedürftiger Erwachsener zu verstärken.

Hierzu zählt für den Papst nicht nur, dass Betroffene „eine ausgestreckte Hand finden können, die sie beschützt“, sondern auch die Verbreitung der „Null-Toleranz-Haltung“ und von „Maßnahmen, Rechenschaft zu fordern von allen, die diese Verbrechen begehen oder decken“.