Interkulturelle Fußball-Stadtmeisterschaft in Köln

Privater Rundfunk

Interkulturelle Fußball-Stadtmeisterschaft in Köln

„Täglich werden zahllose Menschen Opfer von Fanatismus, Krieg und terroristischen Anschlägen.“ Ein Satz, neun Jahre alt, doch erschreckend aktuell.

Mit diesem Satz beginnt die „Kölner Friedensverpflichtung“ aus dem Jahr 2006 - eine freiwillige Selbstver-pflichtung, geschrieben und unter-zeichnet von Vertretern der drei großen Religionen Christentum, Judentum und Islam sowie der Stadt Köln. Sie dokumentieren damit das Ziel, Hass und Gewalt zu überwinden und Frieden in die Stadt Köln und die Welt zu tragen.

Doch wie können Worte, gedruckt auf Papier, lebendig werden? Eine Möglichkeit ist, sich spielerisch kennen zu lernen, um so religiöse, kulturelle und ethnische Grenzen zu überwinden.

Das will die Interkulturelle Fußball-Stadtmeisterschaft Köln. Sie findet zum 6. Mal statt, veranstaltet von Katholikenausschuss und DJK Sportverband unter Beteiligung des Diözesanrates der Katholiken. Das Fußballturnier ist für Kinder- und Jugendmann-schaften aller religiösen Gruppen Kölns, ausgetragen am 3. Oktober 2015 in der Sporthalle Nippeser Tälchen.

Bei der Interkulturellen Stadtmeisterschaft gibt es Preise nicht nur für die meisten Tore, sondern auch für die meisten Ethnien in einer Mannschaft und für das fairste Spiel. „Eine schöne Botschaft für ein Miteinander, das dem Frieden in dieser Stadt dient“, findet die Schirmherrin der Stadtmeisterschaft und Vorsitzende des Katholikenausschusses Hannelore Bartscherer. 

Radiobeitrag anhören: Interkulturelle Fußball-Stadtmeisterschaft