KV-Newsletter | Ausgabe Oktober 2017

26. Oktober 2017

NEWSLETTER  |  Ausgabe Oktober 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

 

haben Sie auch den Eindruck, dass „erst gestern“ die Sommerferien endeten? Und schon ist es Herbst, werden in wenigen Tagen die Uhren umgestellt.

Apropos umstellen: In dieser Ausgabe informieren wir Sie über wichtige neue Regelungen zu den Themen

·         Führen und Abrechnen vor Barkassen

·         Steuerumgehungsgesetz und Wirtschafts-Identifikationsnummern für Kirchengemeinden

und informieren

·         darüber, was ein LEI-CODE ist,

·         über freie Plätze in den KiTaPLUS-Vertiefungsschulungen sowie

·         über Neuigkeiten im Bereich „elektronische Bistumskarte“.

Abgerundet wird diese Ausgabe mit einem Kurzbericht über ein neues Pilotprojekt „IT in der Fläche“.

 

Gerne nehmen wir auch Ihre Anregungen zu gewünschten Themen auf. Unter gvb@erzbistum-koeln.de erreichen Sie uns rund um die Uhr.

Genießen Sie die Herbsttage. Bei der nächsten Ausgabe des KV-Newsletters werden Sie dann vermutlich den Geruch von Glühwein in der Nase haben.

Ihr

Harald Wachter

 

Dienstanweisung für die Führung von Barkassen

Im Amtsblatt vom 01. Oktober 2017 ist unter Nr. 130 die Dienstanweisung für die Führung von Barkassen veröffentlicht worden. Die dazugehörigen Anlagen und die Verfahrensbeschreibung wurden im (digitalem) Verwaltungshandbuch der Erzdiözese Köln hinterlegt. Sie finden das Handbuch auf der Homepage des Erzbistums Köln unter folgender Adresse:
http://www.erzbistum-koeln.de/kirche_vor_ort/neue-wege/verwaltungshandbuch.
Dieser Bereich ist nicht frei zugänglich. Die Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) wurden den Pastoralbüros per Mail am mitgeteilt und können dort erfragt werden. Den Verwaltungsleitungen und den Rendanturen sind die Daten auch bekannt.

 

Wirtschafts-Identifikationsnummern für Kirchengemeinden

Zur Zeit werden die Kirchengemeinden von Banken und Sparkassen angeschrieben und darauf hingewiesen, dass ab Januar 2018 für nicht natürliche Personen, also grundsätzlich auch für Kirchengemeinden, eine sog. Wirtschafts-Identifikationsnummer eingereicht werden muss. Dies ist auf eine entsprechende Änderung der Abgabenordnung durch das Gesetz zur Bekämpfung der Steuerumgehung zurückzuführen. Soweit eine Wirtschafts-Identifikationsnummer noch nicht vergeben wurde, ist die für die Besteuerung nach dem Einkommen geltende Steuernummer anzugeben. Hierzu bedienen sich die Kreditinstitute der Steuernummern, die sich aus den Nichtveranlagungsbescheinigungen oder den Körperschaftsteuer Freistellungsbescheinigungen ergeben. Die Schreiben der Kreditinstitute dienen daher der Information an die Kirchengemeinden. Zu veranlassen ist derzeit nichts.

Daneben ist von einer weiteren Änderung zu berichten. Aus den gleichen Gründen sind die Kreditinstitute verpflichtet, die Steuer-Identifikationsnummern (sog. Steuer-ID) der verfügungsberechtigten Personen zu erheben. Auch diesbezüglich werden die Kirchengemeinden von den Instituten angeschrieben und zur Angabe der Steuer-ID der Konto-Verfügungsberechtigten aufgefordert. Diese Angabe ist verpflichtend, so dass die entsprechenden Mitteilungen durch die Kirchengemeinden erfolgen müssen.

 

Keine Wertpapiergeschäfte ohne LEI-CODE

Ebenfalls ab Januar 2018 ist für die Durchführung aller Wertpapiergeschäfte (z.B. Staatsanleihen, Unternehmensanleihen etc.) sowohl bei Kauf als auch Verkauf die Angabe eines sog. LEI-CODE (Legal Entity Identifier) erforderlich. Dies schreibt Art. 26 MiFIR (Verordnung  zu der Richtlinie über Märkte in Finanzinstrumenten) so vor.  Durch diese Kennnummer kann die an einer Transaktion beteiligte Person eindeutig identifiziert werden. Dies gilt ausdrücklich auch für Körperschaften des öffentlichen Rechts und auch für die Kirchen. Ohne diese Kennnummer darf das Kreditinstitut ein Wertpapiergeschäft nicht mehr ausführen.

 

Der LEI-CODE kann bei den offiziellen Vergabestellen beantragt werden. In Deutschland sind dies z.B.

WM Datenservice www.wm-leiportal.org
Bundesanzeiger www.leireg.de
GS1 Germany www.lei.direct
In der Regel beträgt die Gültigkeit ein Jahr und wird jährlich nach Prüfung der Firmendaten durch die Vergabestelle von dieser verlängert. Die Kosten für die Beantragung des LEI-CODE differieren leicht bei den unterschiedlichen Anbietern. Neben den einmaligen Kosten für die Erstbeantragung fallen ab dem Folgejahr jährlich weitere Kosten für die erneute Prüfung an.

 

Wir empfehlen den Kirchengemeinden dringend, die Vergabe des LEI-CODES zu beantragen. Die Pax-Bank bietet ihren Kunden die Beantragung zum Selbstkostenpreis mit Mengenrabatt an. In Zweifelsfällen können Sie sich auch mit der Hausbank der Kirchengemeinde in Verbindung setzen.

 

Bistumskarte online: Update

Die bereits im letzten Newsletter vorgestellte digitale und interaktive Version der Bistumskarte unter https://webgis.erzbistum-koeln.de/mapbender3/app.php/application/bistumskarte wurde aktualisiert. Neben der freien Navigation in der Karte können Pfarreien nun sowohl über die GKZ als auch über den Namen der Pfarrkirche gesucht werden. Außerdem kann über den „Drucken“-Button am oberen rechten Rand der Seite eine individuelle Karte als PDF erzeugt werden.

 

Eine für den Druck gestaltete PDF-Version der Karte des gesamten Erzbistums im Format DIN A0 steht unter http://erzbistum-koeln.de/erzbistum/erzbistum_im_ueberblick/ zum Download bereit; die Karte ist auch weiterhin gedruckt erhältlich.

 

Ansprechpartner für die Themenbereiche Karten und räumliche Daten ist Herr Nils Lammert-Siepmann aus der Abteilung Gemeindeverbände, Rendanturen und Service Kirchengemeinden (Nils.Lammert-Siepmann@Erzbistum-Koeln.de, Telefon 0221-1642 1089).

 

Neues Projekt "IT in der Fläche"

 

Die inhaltlichen wie auch die fachlichen Anforderungen an die IT-Ausstattung in den Kirchengemeinden steigen kontinuierlich. So manche „historisch“ gewachsene Lösung stößt an ihre Grenzen.

Das sind zumindest die Rückmeldungen aus zahlreichen Kirchengemeinden hier bei uns in der Hauptabteilung Seelsorgebereich des Generalvikariats. Wir haben dies aufgegriffen und ein Projekt „IT in der Fläche“ gestartet. Dieses Projekt soll einen IT-Standard definieren, der dann auch die gewachsenen Anforderungen an die  Vernetzung vor Ort und an die IT-Sicherheit berücksichtigt. Dieser Standard soll u.a. die Anforderungen des neuen Katholischen Datenschutzzentrums NRW berücksichtigen und umsetzen helfen.

Auf der Suche nach einer zukunftsfähigen Lösung haben wir drei anfragende Seelsorgebereiche (Leverkusen-Südost, Wesseling und Elsdorf ) auf die ECKD aufmerksam gemacht. Die ECKD ist der große IT-Dienstleister, der auch die IT unseres Hauses betreut und zum Teil auch betreibt, und auch die IT-Systeme sowie die Nutzer/innen der drei Rendanturen Köln, Bergheim und Leverkusen betreut. Die drei Seelsorgebereiche haben mit der ECKD vereinbart, ihre Hard- und Software kompetent und wirtschaftlich betreuen zu lassen. Beginnend mit den Herbstferien startet diese Umstellung. Wir werden weiter darüber berichten.

Weitere Einzelheiten sind bei Hr. Thiel, 0221-1642-1640, erhältlich.

 

 

 
Das Newsletter Archiv

Unsere Newsletter der vergangenen Monate mit interessanten Informationen haben wir für Sie in unserem Archiv bereitgestellt.

 
Weitere Informationen

erhalten Sie HIER oder telefonisch bei Petra Lenßen unter der Telefonnummer: 0221/1642-1070