Entdeckungspastoral

Miteinander auf Entdeckung gehen

Gedanken - in Anlehung an Henri Nouwen

Wir möchten gerne helfen. Wir wollen etwas tun für Menschen in Not. Wir wollen den Trauernden Trost anbieten und das Leiden derer lindern, die Schmerzen haben. An diesem barmherzigen Wunsch ist nichts verkehrt. Und wir können etwas Zentrales für uns entdecken: Gottes Segen kommt durch diejenigen zu uns, denen wir dienen wollen.

Das Gesicht Jesu in allen Menschen erkennen

Das ist die Weise Gottes sich zu verschenken: alle, für die wir etwas tun, tragen einen Segen in sich, einen Segen, den wir alle brauchen. Wenn wir für andere Sorge tragen, heißt das letztlich, dass wir Gottes Segen von denen empfangen, die unserer Sorge anvertraut sind. Wie sieht dieser Segen aus? Es ist ein kurzer Blick in das Antlitz Gottes. Ein Blick in den Himmel. Wir können Gott im Gesicht Jeus sehen, und wir können das Gesicht Jesu in allen Menschen erkennen, für die wir sorgen.

Und wir brauchen diesen Segen so sehr.

Die Menschen, um die wir uns sorgen, warten darauf, uns zu segnen.

Ein Gedankenanstoß nach Henri Nouwen: "Für andere da sein – Eine Spiritualität des Helfens", Freiburg 2015